Die Zoogeschichte

Schauspiel von Edward Albee

Zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen an einer Bank im Park aufeinander. Der eine ist wohlsituiert, der andere scheinbar asozial und hyperaktiv. Peter wollte einfach nur lesen und zufrieden den Sonnenschein genießen aber Jerry erzählt und provoziert. Und Peter wird immer mehr in den Bann von Jerrys Geschichten gezogen. Wie hypnotisiert lässt er sich in einen tödlichen Streit um die Bank verwickeln, der eine überraschende Wende nimmt.

„Die Zoogeschichte“ , das erste Stück des später mit „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ berühmt gewordenen amerikanischen Autors Edward Albee, thematisiert die hoffnungslose Isolation des Menschen – ziemlich dramatisch, manchmal komisch, immer zum Nachdenken anregend.

Ein atemberaubendes, zu Unrecht vergessenes Meisterwerk der Weltliteratur!

Das Stück wurde im Erthaltheater Aschaffenburg mit folgender Besetzung aufgeführt:

Jerry: Sascha Wohnsland

Peter: Dieter Schaller

Regie: Dieter Schaller

Ein Abend im Erthaltheater Aschaffenburg der besonderen Art.

Ich habe mich von den Akteuren vom ersten bis zum letzten Moment in den
Bann gezogen gefühlt. Für mich ist an diesem Abend Albees Anliegen “….
in der Tragödie einen anderen Menschen zu erkennen und ….. so das
Theater als anderer Mensch zu verlassen …. ” voll erfüllt worden.

Danke an Autor, Regie und Schauspieler!

Ein Erthal-Fan

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Am Freitag, dem 17. 5. 2019, wurde im Aschaffenburger Erthal-Theater deutlich, dass auch in einem kleinen Theater große Kunst erfahrbar werden kann, wenn sie von äußerst engagierten Darstellern einem interessierten Publikum dargeboten wird.

Die äußerst textsicher und mit starker Präsenz die enge Bühne um die Parkbank nutzenden Akteure ziehen gleich von Beginn an die Zuschauer in ihren Bann.
Glaubhaft präsentieren die beiden hoch konzentrierten Darsteller die Eskalation der Gewalt, die den Bürger schließlich zum Mörder macht …

Jutta Rosenberger-Klein

Am Freitag, dem 17. 5. 2019, wurde im Aschaffenburger Erthal-Theater deutlich, dass auch in einem kleinen Theater große Kunst erfahrbar werden kann, wenn sie von äußerst engagierten Darstellern einem interessierten Publikum dargeboten wird.

Die äußerst textsicher und mit starker Präsenz die enge Bühne um die Parkbank nutzenden Akteure ziehen gleich von Beginn an die Zuschauer in ihren Bann.
Glaubhaft präsentieren die beiden hoch konzentrierten Darsteller die Eskalation der Gewalt, die den Bürger schließlich zum Mörder macht …

Jutta Rosenberger-Klein

Fotografie Mike Lörler

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